Deutschland

Agenda 21 Büro der Stadt Hannover27.02.2006

Bild zum Artikel "Was ist für uns wichtig, in dieser Stadt, in der wir wohnen, arbeiten und leben für heute, morgen und übermorgen? Welche Ziele sollen erreicht werden, und welche Maßnahmen sind notwendig, damit diese Stadt eine Lebensqualität erhält, in der auch unsere Kinder und Enkelkinder gut leben können, weil sie dauerhaft sozialverträglich und umweltschonend ist, ohne zusätzliche Lasten in anderen Regionen oder Ländern zu verursachen."

Ausgangspunkt für die Entwicklung der Agenda 21 war die Erkenntnis zunehmender globaler Missstände, die sich stetig verschlimmern und die beseitigt werden müssen, um allen Menschen ein würdiges Leben in einer gesunden Umwelt zu ermöglichen. Die 179 unterzeichnenden Staaten waren sich einig, dass global und lokal gehandelt werden muss. Ein Umdenken und Suchen nach Lösungswegen muss stattfinden. Die Inhalte der Agenda 21 sind keine spontanen Ergebnisse der Rio-Konferenz im Jahre 1992, sondern gehen zurück auf eine ganze Reihe von Konferenzen und Dokumenten aus den zurückliegenden 20 Jahren. Die Rolle der Kommunen Die Kommunen sind die politische Ebene, die den Bürgern am nächsten ist. In ihr sind viele Aufgaben angesiedelt, die für nachhaltige Entwicklung besonders wichtig sind: Versorgung mit Energie und (Ab-)Wasser, Siedlungsbau, Müllentsorgung, Verkehr usw. Deshalb haben die Kommunen den Auftrag von der Agenda 21 bekommen, jeweils ihre eigene „lokale Agenda 21“ zu erarbeiten. Dabei sollen die Kommunalverwaltungen in einen Dialog treten mit ihren BürgerInnen, den örtlichen Organisationen (z.B. Vereinen, Umweltgruppen, Sozialeinrichtungen etc.) und der Privatwirtschaft. Gemeinsam soll ein Handlungsprogramm entwickelt werden, auf das konkrete Projekte zur Umsetzung folgen. Die Landeshauptstadt Hannover hat sich am 8. Juni 1995 offiziell den Zielen der Agenda 21 angeschlossen. Laut Ratsbeschluss ist es Aufgabe der Stadt, in einen Dialog mit den hier lebenden Menschen und den gesellschaftlich relevanten Gruppen zu treten, z. B. Vereine, Verbände, Institutionen und die private Wirtschaft. Alle zusammen sollten die Lokale Agenda 21 für Hannover erstellen. Maßnahmen sollten entwickelt und umgesetzt werden, die unser Handeln und Leben lokal und global verträglich gestalten und auch unseren Kindern und Enkelkindern die Lebensgrundlage erhalten. Die Lokale Agenda ist ein Prozess, der Jahr für Jahr mit mehr Ideen und Leben gefüllt wird.


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